Götakanal
Mit historischen Schiffen durch den Süden Schwedens
Der Götakanal ist eine der originellsten Wasserstraßen der Welt und Teil des Wasserweges, der die beiden größten Städte Schwedens - Stockholm und Göteborg - verbindet. Seit 2004 stehen die Boote der Göta Kanal Reederei unter Denkmalschutz, das heißt, die schwedischen Staatlichen Maritimen Museen betrachten die Schiffe als kulturhistorisch wertvoll. Der eigentliche Göta-Kanal ist 190 KM lang und erstreckt sich vom östlichen Mem, wo der Zugang zur Ostsee liegt, bis zum westlichen Sjötorp, wo der Kanal in den Vänernsee mündet oder aus ihm hervortritt - je nach Betrachtungsweise.
Der Kanal verknüpft künstliche und natürliche Wasserwege miteinander, verbindet das Kattegatt an der Westküste Schwedens mit der Ostsee an der Ostküste Schwedens, nutzt den rund 90 KM langen Götaälv, macht sich acht kleine und große Seen zu eigen und überwindet den 92 Meter Höhenunterschied zwischen Kattegatt und Ostsee mit 66 Schleusen, davon allein 65 im 190 KM künstlichen Götakanal. Die 66. Schleuse ist in Vänersborg. 50 Brücken führen über den Kanal und zwei Aquädukte werden genutzt, um den historischen Kanalschiffen die Reise durch den Süden Schwedens zu ermöglichen.
Das Leben an Bord
Das Schlüsselwort auf Ihrer Reise heißt "Genuss". Sinn und Zweck unserer Kreuzfahrten ist es, eine völlig andere Reiseart kennen zu lernen: die klassische Art zu Reisen und die gesellige Art zu reisen.
Beim Landgang ist dies ganz deutlich zu spüren. Egal, ob sie auf der M/S Juno, der M/S Diana oder der Wilhelm Tham fahren - Sie befinden sich an einem Ort von historischer Bedeutung. Der Standard ist in einigen Punkten recht altmodisch - aber gleichzeitig voller nostalgischem Flair.
Ein großer Reiz dieser Reisen ist die einzigartige Atmosphäre, die diese Boote Ihnen bieten, und natürlich die Tatsache, dass man auf diesem von Hand gegrabenen Kanal zwischen den beiden größten Städten Schwedens fährt, zu einem Teil einer einzigartigen Geschichte wird, die sich über drei Jahrhunderte erstreckt.
Rollstuhlfahrer: Die historischen Schiffe bieten aufgrund Ihrer Konzeption leider keine Möglichkeit, Rollstuhl gebundene Personen zu befördern.
Haustiere: Die Mitnahme von Haustieren ist nicht gestattet.
Kulinarisch durch Südschweden
Während der drei tägigen Wochenendreise zwischen Töreboda und Söderköping bzw. umgkehrt haben Sie die Möglichkeit, auf dem Göta Kanal kulinarische Höhepunkte zu erleben.
3 Tage Göta Kanal Routen :
MS DIANA
Töreboda - Söderköping
Reisetermine
Mai : 21
Juli : 13
August: 20
September: 3
Reiseverlauf
1. Tag: kulinarischen Göta-Kanal-Reise - von Töreboda bis Motala
Abfahrt von Töreboda mit der kleinsten Fähre Schwedens - Bergkanal / Obelisk, der höchste Punkt des gegrabenen Kanals - Verwunschener See Viken - Enge Passagen bei Spetsnäskana / Billströmmen - Schleuse und Eisenbrücke von Forsvik - Besuch der Festung Karlsborg - Fahrt auf dem Vätternsee, der zweitgrößte See Schwedens - Ankunft in Motala
Reiseplan
Von Töreboda nach Motala
11:30h Abfahrt von Töreboda
Hier kreuzt der Kanal die Bahnlinie Göteborg-Stockholm. Sehenswert ist hier auch Lina, die kleinste Fähre Schwedens, die über den Götakanal übersetzt.
13:30h Der Bergkanal / Obelisk
Der höchste Punkt des gegrabenen Kanals (91,5 Meter über dem Meer) ist hier mit einem Obelisken markiert. Der Bergkanal wurde 1930-33 angelegt, um eine scharfe Biegung im Kanal zu begradigen.
14:30h Tåtorp
Bei Tåtorp befindet sich eine der beiden noch erhaltenen von Hand bedienten Schleusen des Götakanals.
14:30h – 16:45h See Viken
Der verwunschene See Viken (91,8 Meter über dem Meer) dient als Wasserspeicher für den Westteil des Kanals.
15:40h – 16:45h Spetsnäskana / Billströmmen
Das Schiff steuert durch zwei der engsten Passagen des Kanals. Sie sind von Bäumen gesäumt, und in der Umgebung liegen kleine, mit Teichrosen bewachsene Seen.
16:45h – 17:00h Forsvik
Forsvik ist ein interessantes Zeugnis der Industriegeschichte. Hier befindet sich auch die älteste Schleuse des Kanals: von 1813.
Die imposante Eisenbrücke stammt aus demselben Jahr. An der Schleuse werden Sie von der religiösen Familie Kindbom mit Blumen und Gesang empfangen. Wenn Sie die Schleuse verlassen haben, geht es wieder abwärts.
17:45h – 20:15h Karlsborg
Bevor es auf den Vätternsee hinaus geht, besuchen Sie die Festung Karlsborg, die 1819 bis 1909 auf Initiative von Baltzar von Platen angelegt wurde. Hier erleben Sie eine Reise durch Zeit und Raum.
20:15h - 22.15h Vätternsee
Knapp zwei Stunden dauert die Fahrt über Schwedens zweitgrößten See, der 89 Meter über dem Meer liegt.
22:15h Ankunft in Motala
Motala wurde von Baltzar von Platen konzipiert und wird auch „Hauptstadt des Götakanals“ genannt. 1822 legte er hier Motala Werkstatt an, das bei vielen als die Wiege der schwedischen Industrie gilt. Hier befindet sich auch die Hauptverwaltung von AB Götakanalbolag. Hier befindet sich auch das in Schweden bekannte Motala Motormuseum mit seiner umfassenden Sammlung von Autos und Motorrädern in zeittypischen Szenarien mit Radios, Spielzeug, Kuriositäten, usw... Übernachtung in der Stadt am Vätternsee.
2. Tag: Von Motala bis Berg
Leinen los in Motala - Gang zur Treores-Brücke - Schleusentreppe von Borenshult - Passage des Sees Boren - Handschleuse Borensberg und passieren der "Liebeslaube" - Langkanal mit zwei Aquädukten, acht Brücken, Schloss Ljung und den Landgütern von Brunneby - Schleusensystem Berg (Heda) mit Kloster Vreta, dem ersten Nonnenkloster Schwedens - zwischen Oscars und Carl-Johans Schleusen legt das Schiff zur Übernachtung an
Reiseplan
Von Motala bis Berg 10:30h Das Schiff legt ab.
Das Schiff passiert das Grab von Baltzar von Platen und legt um
11:30h- 12:30h bei dem Werkstadtkai an, gehen über die Treores-Brücke zu den zwei Pavillons, wo Sie die Bilder der Gründer des Göta Kanals, Entwürfe, Werkzeuge und Bilder von der Bauzeit sehen können.
12:40h – 13:20h Borenshult
Sie passieren eine Schleusentreppe mit fünf Schleusen. Vielleicht wieder mit dem Gesang der Nachtigall?
13:20h – 14:20h passieren Sie den 73 Meter hoch gelegenen See Boren.
14:20h – 14:30h Borensberg
Bei Borensberg befindet sich eine weitere von Hand bediente Schleuse. Bei der Schleuse sehen wir das renommierte Göta Hotell, welches 1908 erbaut wurde. Direkt danach passieren Sie eine „Liebeslaube“ die in einer Biegung, die auch Schrecken des Steuermanns genannt wird, in den Kanal hinein ragt.
14:30h – 17:45h Der Langkanal
Sie fahren rund 20 KM ohne Schleusungen durch die ursprüngliche Natur Östergötlands, passieren zwei Aquädukte, acht Brücken, Schloss Ljung und die Landgüter von Brunneby.
14:50h Kungs Norrby
Das Aquädukt bei Kungs Norrby wurde 1993 erbaut und überquert die Reichsstraße 36.
17:30h Ljungsbro
Sie passieren das zweite Aquädukt Ihrer Reise, welches 1970 gebaut wurde.
17:45h Berg (Heda)
Sie erreichen das beeindruckendenste Schleusensystem Ihrer Reise. Über 15 Schleusen werden Sie passieren, bis Sie auf die Höhe des Roxen Sees gelangen. Vor Ihnen liegt das Kloster Vreta. Es war das erste Nonnenkloster Schwedens und wurde ungefähr um 1100 gebaut. Mit dem Bau des Klosters der Heiligen Birgitta in Vadstena verlor es an Bedeutung. Die Kirche gehört zu den interessantesten in Schweden und beherbergt zahlreiche mittelalterliche Kleinode. Heute wird sie als Pfarrkirche genutzt und kann daher nicht immer besichtigt werden. Gemeinsam mit unserem Schiffs-Reisebegleiter spazieren Sie zur Klosterruine und zur Kirche. Es besteht auch die Möglichkeit, allein am Kanal entlang zu gehen.
18:30h – 19:15h Berg (Oscar)
Nach der Wegbrücke in Berg erreichen wir Oscars vier Schleusen. Hier legt das Schiff zwischen Oscars und Carl-Johans Schleusen zur Übernachtung an.
19:15h Berg
Hier haben Sie die Möglichkeit nach dem Abendessen zu einem Spaziergang am Kanal entlang zur Klosterruine und Kirche von Vreta oder zu einem Bad im See Roxen.
3. Tag: von Berg bis Söderköping
Abfahrt von Berg - Carl-Johans Schleusentreppe mit der längsten Schleuse des Kanals - See Roxen - Norsholms Schleuse - Oberschleuse von Carlsborg mit einer Reihe von 8 Schleusen, die Sie nach Söderköping, dem idyllischen Städtchen hinab bringt
Reiseplan
Von Berg bis Söderköping 07:30h Leinen los – Sie verlassen Berg.
07:30h -08:30h Berg (Carl-Johan)
Carl-Johans Schleusentreppe ist mit ihren sieben miteinander verbundenen Schleusen die längste des Kanals. Hier gehen Sie an Bord, bevor das Boot auf den offenen Roxen hinaus fährt.
08:30h – 10:30h Der See Roxen liegt 33 Meter über dem Meer.
10:30h - 10:40h Norsholms Schleuse
Hier kreuzt der Kanal die Eisenbahnlinie Stockholm- Malmö, bevor es in den 27 Meter hoch gelegenen See Asplången geht.
13:45h – 15:00h Carlsborg – Mariehov – Duvkullen
Bei der Oberschleuse von Carlsborg beginnt eine Reihe von 8 Schleusen, die Sie hinunter nach Söderköping bringt. Hier kann man sich zwischen den Schleusen die Beine vertreten. Wer einen längeren Spaziergang wünscht, kann auch die 4 km bis Söderköping zu Fuß gehen.
15:30h Söderköping
Ihre Reise endet hier. Die idyllische Stadt wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet und hatte während der Hansezeit eine große Bedeutung. Söderköping hat auch eine lange und interessante Geschichte als Kurort. Bustransfer zurück nach Töreboda.
Hinweis
Alle Uhrzeiten sind Richtwerte, die je nach Witterung und Fahrzeitanpassung variieren können. Für die genaue Einhaltung kann keine Garantie übernommen werden, wohl aber wird alles versucht, den Zeitplan einzuhalten. Die Reederei behält sich vor, Abweichungen von den Fahrzeiten vorzunehmen, sofern dieses erforderlich erscheint.
3-Tage Fahrt MS DIANA
Söderköping - Töreboda
Reisetermine
Mai : 14
Juli : 10
August : 13, 27
September : 10
Reiseverlauf
1. Tag: kulinarischen Göta-Kanal-Reise - von Söderköping bis Berg
11:30h Leinen los im idyllischen Städtchen Söderköping - Carlsborg Oberschleuse - See Asplången - Norsholms Schleuse - See Roxen - Carl-Johans Schleusentreppe - Übernachtung im Gästehafen von Berg
Reiseplan
Von Söderköping bis Berg 11:30h Söderköping
Die idyllische Stadt wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet und hatte während der Hansezeit eine große Bedeutung. Söderköping hat auch eine lange und interessante Geschichte als Kurort. Von Söderköping bis Carlsborg Oberschleuse gibt es 8 Schleusen auf einer Strecke von ca. 4 km. Wer will, kann hier an Land gehen und die Strecke zu Fuß zurück legen.
14:45h – 15:15h See Asplången
Sie durchfahren jetzt den 27 Meter hoch gelegenen See Asplången und erreichen um
16:45h Norsholms Schleuse
Hier kreuzt der Kanal die Bahnlinie Stockholm-Malmö.
17:00h – 19:00h See Roxen
der See hat eine Lage von 33 Meter über dem Meer.
19.00h – 20:00h Berg (Carl-Johan)
Carl-Johans Schleusentreppe ist mit ihren sieben miteinander verbundenen Schleusen die längste des Kanals.
20:00h Berg
Übernachtung im Gästehafen, Möglichkeit zu einem Spaziergang nach dem Abendessen.
2. Tag: von Berg bis Karlsborg
Start in Berg - Vor Ihnen das erste Nonnenkloster Schwedens, Kloster Vreta - Berg Heda mit schöner Aussicht auf den See Roxen - Langkanal mit zwei Aquädukten, acht Brücken, Schloss Ljung und den Landgütern von Brunneby - Borensberg - See Boren - Schleusentreppe von Borenshult - Motala und Besuch des Motala Motormuseums - Vättersee, der zweitgrößte See Schwedens - Besuch der Festung Karlsborg - Nachtquartier in Karlsborg
Reiseplan
Von Berg bis Karlsborg 07:30h – 08:00h Berg (Oscar)
Nach den vier Schleusen von Oscar erreichen wir die Wegbrücke in Berg. Vor Ihnen liegt das Kloster Vreta. Es war das erste Nonnenkloster Schwedens und wurde ungefähr um 1100 gebaut. Mit dem Bau des Klosters der Heiligen Birgitta in Vadstena verlor es an Bedeutung. Die Kirche gehört zu den interessantesten in Schweden und beherbergt zahlreiche mittelalterliche Kleinode. Heute wird sie als Pfarrkirche genutzt und kann daher nicht immer besichtigt werden. Es besteht die Möglichkeit, die Kirche zu besichtigen, am Kanal entlang zu gehen oder ein Bad im warmen Wasser des Roxen zu nehmen.
08:15h – 09:00h Berg (Heda)
Sie passieren jetzt eine der schönsten Strecken des Kanals, mit einer schönen Aussicht auf den See Roxen.
09:00h – 12:00h Der Langkanal
Sie fahren rund 20 KM ohne Schleusungen durch die ursprüngliche Natur Östergötlands, passieren zwei Aquädukte, acht Brücken, Schloss Ljung und die Landgüter von Brunneby.
09:15h Ljungsbro
Sie passieren das erste Aquädukt Ihrer Reise, welches 1970 gebaut wurde.
11:50h Kungs Norrby
Sie passieren das zweite Aquädukt Ihrer Reise, welches 1993 erbaut wurde und die die Reichsstraße 36 überquert.
12:20h – 12:30h Borensberg
Bei Borensberg gibt es eine von Hand bediente Schleuse. Direkt vor der Schleuse passieren Sie eine „Liebeslaube“ die in einer Biegung, die auch Schrecken des Steuermanns genannt wird, in den Kanal hinein ragt. Dahinter liegt das bekannte, 1908 erbaute, Göta Hotell.
12:30h – 13:30h passieren Sie den 73 Meter hoch gelegenen See Boren.
13.30h – 14:15h Borenshult
Sie passieren eine Schleusentreppe mit fünf Schleusen. Vielleicht wieder mit dem Gesang der Nachtigall?
15:00h Motala
Motala wurde von Baltzar von Platen konzipiert und wird auch „Hauptstadt des Götakanals“ genannt. 1822 legte er hier Motala Werkstad an, das bei vielen als die Wiege der schwedischen Industrie gilt. Hier befindet sich auch die Hauptverwaltung von AB Götakanalbolag. Sie besuchen das Motala Motormuseum mit seiner umfassenden Sammlung von Autos und Motorrädern in zeittypischen Szenarien mit Radios, Spielzeug, Kuriositäten, usw. Sie haben auch die Möglichkeit, ca. 1 km am linken Kanalufer entlang zu von Platens Grab zu spazieren.
15:30h – 17:30h Sie verlassen Motala und fahren hinaus auf den Vättersee. Knapp zwei Stunden dauert die Fahrt über Schwedens zweitgrößten See, der 89 Meter über dem Meer liegt.
17:30h Karlsborg
nachdem Sie den Vätternsee verlassen haben, erreichen Sie Ihr heutiges Nachtquartier.
17:30h – 19:45h Festung Karlsborg
Sie besuchen die Festung Karlsborg, die 1819 bis 1909 auf Initiative von Baltzar von Platen angelegt wurde. Hier erleben Sie eine Reise durch Zeit und Raum.
3. Tag: von Karlsborg - Töreboda
Die Flussfahrt auf dem Göta Kanal geht weiter - Forsvik mit der ältesten Schleuse des Kanals - Enge Passagen bei Billströmmen - der verwunschene See Viken - Bergkanal / Obelisk, der höchste Punkt des gegrabenen Kanals - das Ziel Töreboda mit der kleinsten Fähre Schweden
Reiseplan
Von Karlsborg bis Töreboda 09:00h Sie verlassen die Festung und setzen Ihre Reise fort
10:00h – 10:15h Forsvik
Forsvik ist ein interessantes Zeugnis der Industriegeschichte. Hier befindet sich auch die älteste Schleuse des Kanals: von 1813.
Die imposante Eisenbrücke stammt aus demselben Jahr. An der Schleuse werden Sie von der religiösen Familie Kindbom mit Blumen und Gesang empfangen.
10:15h -11:00h Billströmmen / Der Spetsnäskanal
Das Schiff steuert durch zwei der engsten Passagen des Kanals. Sie sind von Bäumen gesäumt, und in der Umgebung liegen kleine, mit Teichrosen bewachsene Seen. Dann geht es hinaus auf den See Viken.
11:00h – 12:30h See Viken
Der verwunschene See Viken (91,8 Meter über dem Meer) dient als Wasserspeicher für den Westteil des Kanals.
12:30h Tåtorp
Bei Tåtorp befindet sich eine der beiden noch erhaltenen von Hand bedienten Schleusen des Götakanals. Von nun an geht es bergab.
13:00h Der Bergkanal / Obelisk
Der höchste Punkt des gegrabenen Kanals (91,5 Meter über dem Meer) ist hier mit einem Obelisken markiert. Der Bergkanal wurde 1930-33 angelegt, um eine scharfe Biegung im Kanal zu begradigen.
15:30h Töreboda
Sie sind am Ziel Ihrer Reise angelangt.
Hier kreuzt der Kanal die Bahnlinie Göteborg-Stockholm. Sehenswert ist hier auch Lina, die kleinste Fähre Schwedens, die über den Götakanal übersetzt.
Bustransfer zurück nach Söderköping.
Hinweis
Alle Uhrzeiten sind Richtwerte, die je nach Witterung und Fahrzeitanpassung variieren können. Für die genaue Einhaltung kann keine Garantie übernommen werden, wohl aber wird alles versucht, den Zeitplan einzuhalten. Die Reederei behält sich vor, Abweichungen von den Fahrzeiten vorzunehmen, sofern dieses erforderlich erscheint.
Reisepreis pro Person in Euro
Hauptdeck | Shelterdeck | Brückendeck | Hauptdeck | Shelterdeck | Brückendeck |
C2 | B2 | A2 | C1 | B1 | A1 |
715 | 1.050 | 1.362 | 1.029 | 1.573 | 1.684 |
Frühbucherrabatt:
Bei Buchung bis zum 28.02.10 erhalten Sie auf die obigen Kabinenpreise 10% Frühbucherermäßigung.
Im Reisepreis enthaltene Leistungen
- 2 Übernachtungen an Bord in der gebuchten Kategorie (Übernachtungen: 1 x bei der Festung Karlsborg und 1 x bei den Schleusen von Berg)
- 2 x Frühstücksbüffet, 3 x 2-Gang-Menüs mittags - ohne Getränke, 2 x 3 Gang-Menüs abends - ohne Getränke
- Besichtigung der Runtorps Säteri und der Festung Karlsborg, Bus-Rücktransfer zum Ausgangspunkt der Reise, ca. 1,5 Stunden
- Ausführliche Reiseunterlagen
- Reisepreissicherungsschein
Wir erstellen hnen gerne ein individuelles Angebot ab/ - bis Deutschland
Wenn Sie Ihren Aufenthalte verlängern möchten, teilen Sie uns bitte Ihre Wünsche mit.
Kabinen
sind stilvoll mit Messingdetails und schönen Textilien eingerichtet.
Sie sind klein, aber gemütlich und vermitteln einen Eindruck vom Reiseerlebnis alter Zeiten. Die Größe entspricht etwa einem kleinen Schlafwagenabteil in der Eisenbahn, doch anders als im Zug hält man sich hier nur zum Schlafen auf.
In den Kabinen gibt es Etagenbetten und einen Waschtisch (warmes und kaltes Wasser). Keine der Kabinen verfügt über Toilette oder Dusche, aber es gibt Gemeinschaftsduschen und Toiletten auf jedem Deck. Sämtliche Toiletten und Duschen wurden 2004 modernisiert, sind aber stilistisch auf das übrige Interieur abgestimmt - Messing, Edelholz und warme Farben. Sie sind von den Kabinen aus bequem zu erreichen, und wenn Sie die Tür hinter sich geschlossen haben, sind Sie ganz für sich. Die Toiletten werden mehrmals täglich gereinigt, und wir achten sehr darauf, dass sie stets sauber und gepflegt sind.
Alle Kabinen liegen außen und oberhalb des Wasserspiegels. Auf Shelter- und Brückendeck sind sie direkt vom Deck aus zugänglich.
Kabinenbeispiel Hauptdeck
Die Kategorien A und B
Diejenigen, die eine Kabine in diesen Kategorien gebucht haben, erleben mit der fantastischen Aussicht aus ihrer Kabine etwas ganz Besonderes. Für die Gäste in unseren Kabinen der Kategorie A (Brückendeck) warten Sekt, Obst und ein Bademantel zur Begrüßung.
Kabinenbeispiel
Die Salons der Schiffe
sind im selben Stil gehalten wie die Speisesäle. Viel Edelholz, Messing und Stoffe, die sorgfältig ausgewählt wurden, um das Gesamtkonzept der Boote zu unterstreichen.
Der Salon steht unseren Gästen jederzeit offen. Hier können Sie eine Weile auf einem der bequemen Sofas sitzen und in einem Buch aus der kleinen Bordbibliothek blättern, Zeitung lesen oder spielen. Hier befindet sich auch der Bordkiosk, wo Sie Ansichtskarten, Souvenirs und Ähnliches kaufen können.
Manchmal servieren wir auch Mittag- oder Abendessen im Salon, vor allem auf der M/S Juno, deren Speisesaal etwas kleiner ist als die anderen. Dann wird auch hier mit weißem Leinen und schönem Geschirr eingedeckt. Viele Gäste essen sogar lieber im Salon, weil man dort etwas mehr für sich ist.
Im Salon findet auch das tägliche Informationstreffen mit dem Reiseleiter statt. Dabei erfahren die Gäste, wie der jeweilige Tag verlaufen wird, etwas aus der Kanalgeschichte, Sie hören Kuriositäten rund um den Kanal und werden darüber informiert, welche Landgänge und Aktivitäten Sie erwarten.
Die Speisesääle
sind schön und stilvoll eingerichtet mit Details aus Edelholz und Messing. Tapeten und Stoffe mit Jugendstilnote sorgen für das den Booten angemessene Ambiente.
Wenn der Gong ertönt, wissen Sie, dass wieder eine köstliche Mahlzeit für Sie bereit steht. Auf den Tischen liegen weiße Leinentischdecken, und Sie lassen sich während der ganzen Reise auf dem Platz nieder, den Sie bei der ersten Mahlzeit bekommen haben. Die Gerichte sind auf dem Teller appetitlich arrangiert, und wir geben uns viel Mühe, für eine abwechslungsreiche Küche zu sorgen, die für jeden Geschmack etwas bietet. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die schwedische Küche kennen zu lernen, zum Beispiel Gerichte mit Fisch, Meeresfrüchten und Wild.
Bei jeder Mahlzeit genießen Sie eine andere Aussicht, und durch die großen Fenster ist die wechselnde Landschaft immer gegenwärtig. Die Stimmung im Speisesaal ist in der Regel sehr harmonisch, und die langen, interessanten Gespräche werden oft noch bei einer Tasse Kaffe oder einem Cocknac im Salon fortgesetzt. Bei schönem Wetter natürlich auch an Deck.
Am letzten Abend haben Sie vielleicht das Glück, dass der Kapitän persönlich sich zu Ihnen an den Tisch setzt. Dann gibt es nämlich ein festliches Kapitänsdinner.
Das Essen an Bord
Sie erleben die die kulinarische Reise mindestens ebenso interessant wie die geografische.
Die Mahlzeiten stehen unter demselben Motto wie der Rest der Reise ? schön und genussvoll. Für viele liegt ein Großteil des Erholungswerts der Reise schon allein darin, sich zu jeder Mahlzeit an den gedeckten Tisch setzen zu dürfen. Dazu die elegant gedeckten Tische und die fein abgestimmten Menüs ? und das Essen an Bord wird zum unvergleichlichen Erlebnis. Wir kitzeln nicht nur den Gaumen, sondern bei uns isst das Auge wirklich mit! Bei der Zusammenstellung der Speisen achten wir darauf, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Den Gästen wird gerne eine internationale Speisekarte geboten, die auch Gerichte mit schwedischer Note umfasst.
Selbstverständlich haben Sie an Bord volles Schankrecht, und die Weinkarte wurde mit großer Sorgfalt auf die Speisen abgestimmt. Ihre tüchtigen Bedienungen, wie auch die übrige Besatzung, sind immer in der Nähe und beraten Sie gern bei der Getränkewahl und nehmen auch Ihre Bestellungen für einen Aperitif vor der Mahlzeit entgegen.
Am ersten Tag wird ein Begrüßungskaffee serviert, wenn die Gäste an Bord kommen. Dann ertönt täglich der Gong, um mittags zum 2-Gänge-Menü und abends zum 3-Gänge-Menü zu rufen. Nachmittags gibt es Kaffee mit etwas Süßem dazu und dies, sofern das Wetter es zulässt, an Deck. Nach dem Mittagessen setzen sich unsere Gäste gern mit einem guten Kognak oder Whisky in den Salon oder an Deck. Morgens steht für Sie das Frühstücksbüfett im Speisesaal bereit.
Aktivitäten an Bord
An Bord der Schiffe gibt es keinerlei Zwänge, aber viele Möglichkeiten. Natürlich entscheiden Sie selbst, ob Sie an Führungen oder anderen Programmpunkten teilnehmen oder nicht.
Der Reiseleiter informiert Sie gern über unterschiedliche Möglichkeiten, sodass Sie die Zeit so gestalten können, wie es Ihnen jeweils am besten gefällt. Über die im Programm vorgesehenen Ausflüge hinaus bestehen zahlreiche Möglichkeiten zu eigenen Entdeckungstouren. Zum Beispiel können Sie auf den Treidelwegen am Kanal entlang laufen oder mit dem Rad fahren. Wenn Sie einen etwas weiteren Ausflug unternehmen wollen, können Sie dafür eines der an Bord befindlichen Fahrräder leihen.
Und am See Roxen beispielsweise haben Sie bei warmem Wetter immer die Möglichkeit eines erfrischenden Bades. Entdecken Sie die herrliche Atmosphäre in den alten Gassen von Vadstena, Trosa oder Söderköping. Lauschen Sie in Gesellschaft des Kapitäns auf der Brücke am frühen Morgen auf die Stille, während der Morgennebel noch über dem Kanal liegt. Oder genießen Sie einfach das Dasein in einem Korbsessel auf dem Brückendeck, während die Schönheiten der Natur sachte an Ihnen vorüber gleiten.
MS DIANA
Die Diana ist das jüngste der drei Boote der Rederei und wurde 1931 auf der Finnboda Werft bei Stockholm gebaut. An Bord befinden sich 28 Kabinen, die sich auf drei Decks verteilen. Speisesaal und Salon befinden sich auf dem Zwischendeck (Shelterdeck), und auf dem Oberdeck (Brückendeck), bietet das überdachte Achterdeck bei jedem Wetter den idealen Aufenthalt, um die Aussicht zu genießen.

Anders als bei den anderen Booten sind Speisesaal und Salon auf der Diana miteinander verbunden, sodass hier auch gut Besprechungen oder Konferenzen mit bis zu 55 Personen stattfinden können. Auch die M/S Diana wurde 2003 renoviert. Einrichtung und Atmosphäre sind im selben nostalgischen Stil gehalten wie auf den anderen Booten.
Die Kabinen
sind stilvoll mit Messingdetails und schönen Textilien eingerichtet. Sie sind klein, aber gemütlich und vermitteln einen Eindruck vom Reiseerlebnis alter Zeiten. Die Größe entspricht etwa einem kleinen Schlafwagenabteil in der Eisenbahn, doch anders als im Zug hält man sich hier nur zum Schlafen auf.
Auf der M/S Diana haben alle Kabinen auf dem Shelter- und dem Brückendeck Etagenbetten. Auf dem Hauptdeck sind die Kabinen mit zwei separaten nebeneinander stehenden Betten ausgestattet. In den Kabinen gibt es einen Waschtisch (warmes und kaltes Wasser). Keine der Kabinen hat Toilette oder Dusche. Es gibt Gemeinschaftstoiletten auf jedem Deck. Alle Kabinen liegen außen und oberhalb des Wasserspiegels. Auf Shelter- und Brückendeck sind sie direkt von Deck aus zugänglich.
Brückendeck - Kategorie A
An Bord der M/S Diana gibt es neun Kabinen auf dem Brückendeck. Von hier haben Sie eine bessere Aussicht als von den übrigen beiden Decks und Sie befinden sich auf derselben Ebene, wie die Kapitänskabine. Für die Gäste in unseren Kabinen der Kategorie A warten Sekt, Obst und ein Bademantel zur Begrüßung.
Shelterdeck - Kategorie B
Auf dem Shelterdeck gibt es sechs Kabinen mit Etagenbetten. Hier befindet sich zudem der Speisesaal, eine kleinere Bar und die gemütliche Lounge.
Hauptdeck - Kategorie C
Hier verfügen die meisten Kabinen über zwei separate, nebeneinander stehende Betten. Insgesamt gibt es 13 Kabinen auf dem Hauptdeck. Für diejenigen, die sich mit dem Besteigen des oberen Bettes eines Etagenbettes schwer tun, empfehlen wir die Kabinen auf dem Hauptdeck.
Kabine Hauptdeck/Maindeck
Dusche und WC
Duschen gibt es auf dem Haupt- und dem Brückendeck. Sämtliche Toiletten und Duschen wurden 2004 modernisiert, sind aber stilistisch auf das übrige Interieur abgestimmt – Messing, Edelholz und warme Farben. Sie sind von den Kabinen aus bequem zu erreichen, und wenn Sie die Tür hinter sich geschlossen haben, sind Sie ganz für sich. Die Toiletten werden mehrmals täglich gereinigt, und wir achten sehr darauf, dass sie stets sauber und gepflegt sind.
Hinweis: Auf der MS DIANA ist auf dem Shelterdeck keine Dusche
Die Geschichte der M/S Diana
Die Diana ist das jüngste der drei Boote der Rederei und wurde 1931 auf der Finnboda Werft bei Stockholm gebaut. An Bord befinden sich 28 Kabinen, die sich auf drei Decks verteilen.
Anders als bei den anderen Booten sind Speisesaal und Salon auf der Diana miteinander verbunden, sodass hier auch gut Besprechungen oder Konferenzen mit bis zu 55 Personen stattfinden können. Auch die M/S Diana wurde 2003 renoviert. Einrichtung und Atmosphäre sind im selben nostalgischen Stil gehalten wie auf den anderen Booten.
Die Diana war Schwedens letztes dampfgetriebenes Boot im regulären Verkehrsbetrieb. Ihre Dampfmaschine wurde 1969 gegen eine Dieselmaschine ausgetauscht.
Kabinen, gesamt 28
Hauptdeck / Main deck 13
Zwischendeck / Shelter deck 6
Brückendeck / Bridge deck 9
Bootsdaten:
Baujahr: 1931
Registr.-Nr.: 7740
Signalbuchstaben: SDRU
Werft: Finnboda
Fahrt: 10 Knoten
Maschine: 460 PS
Bruttotonnen: 269
Länge: 31,66 m
Breite: 6,79 m
Tiefgang: 2,72 m
Anzahl Kabinen: 28
Behindertengerecht: Nein
MS JUNO
Gebaut wurde das Schiff 1874 bei Motala Werkstad und ist das älteste registrierte Schiff der Welt mit Übernachtungsmöglichkeiten. Das Boot bietet heute 29 Kabinen auf drei Decks. Speisesaal und Salon befinden sich auf dem Zwischendeck, dem Shelterdeck, und auf dem Oberdeck, dem Brückendeck, bietet das überdachte Achterdeck bei jedem Wetter den idealen Aufenthalt, um die Aussicht zu genießen.
Das letzte Lifting wurde 2003 vorgenommen. Dabei wurden Kabinen, Speisesaal und Salon renoviert. Wir arbeiten kontinuierlich und sorgsam daran, Schönheit und Seele unserer Boote zu bewahren, damit unsere Gäste auch in Zukunft die typische Atmosphäre unserer Schiffe erleben können.
Sie ist heutzutage das älteste registrierte Schiff der Welt mit Übernachtungsmöglichkeiten.
Die Kabinen:
sind stilvoll mit Messingdetails und schönen Textilien eingerichtet. Sie sind klein, aber gemütlich und vermitteln einen Eindruck vom Reiseerlebnis alter Zeiten. Die Größe entspricht etwa einem kleinen Schlafwagenabteil in der Eisenbahn, doch anders als im Zug hält man sich hier nur zum Schlafen auf.
Auf der M/S Juno haben alle Kabinen Etagenbetten. Die einzige Ausnahme ist die "Hochzeitskabine" auf dem Hauptdeck – hier gibt es ein 120 cm breites Queensize-Bett. In den Kabinen gibt es einen Waschtisch (warmes und kaltes Wasser). Alle Kabinen liegen außen und oberhalb des Wasserspiegels. Auf Shelter- und Brückendeck sind sie direkt von Deck aus zugänglich.
MS WILHELM THAM
Der alte Herr- der historischen Schiffe
Wie die Juno wurde sie bei Motala Werkstad gebaut. Fertig gestellt war sie 1912. Heute gibt es 25 Kabinen an Bord, die sich auf drei Decks verteilen und rund 50 Passagieren Platz bieten. Speisesaal und Salon befinden sich auf dem Zwischendeck (Shelterdeck), und auf dem Oberdeck (Brückendeck), bietet das überdachte Achterdeck bei jedem Wetter den idealen Aufenthalt, um die Aussicht zu genießen.
Brückendeck - Kategorie A
An Bord der M/S Wilhelm Tham gibt es sechs Kabinen auf dem Brückendeck. Von hier haben Sie eine bessere Aussicht als von den übrigen beiden Decks und Sie befinden sich auf derselben Ebene, wie die Kapitänskabine. Für die Gäste in unseren Kabinen der Kategorie A warten Sekt, Obst und ein Bademantel zur Begrüßung.
Shelterdeck - Kategorie B
Auf dem Shelterdeck gibt es sechs Kabinen mit Etagenbetten. Hier befindet sich zudem der Speisesaal und die gemütliche Lounge.
Hauptdeck - Kategorie C
An Bord der M/S Wilhelm Tham gibt es 13 Kabinen auf dem Hauptdeck, wovon zwei über 120 cm Queensize-Betten verfügen und eine Kabine eine 4-Bett-Kabine ist.
Dusche und WC
Keine der Kabinen verfügt über Toilette oder Dusche, aber es gibt Gemeinschaftsduschen und Toiletten auf jedem Deck. Sämtliche Toiletten und Duschen wurden 2004 modernisiert, sind aber stilistisch auf das übrige Interieur abgestimmt – Messing, Edelholz und warme Farben. Sie sind von den Kabinen aus bequem zu erreichen, und wenn Sie die Tür hinter sich geschlossen haben, sind Sie ganz für sich. Die Toiletten werden mehrmals täglich gereinigt, und wir achten sehr darauf, dass sie stets sauber und gepflegt sind.
Die Geschichte der M/S Wilhelm Tham
Die Wilhelm Tham ist das zweitälteste Schiff der Reederei. Ihr Namensgeber war Industrieller und von 1876-1911 Geschäftsführer der Waffenfabrik Husquvarna.
Wie die Juno wurde sie bei Motala Werkstad gebaut, und die Maße waren genau so berechnet, dass sie in die Schleusen des Kanals passte. 1912 lief sie vom Stapel und bildete mit den Booten Viktor Rydberg und Per Brahe eine Serie von drei Schiffen, die nach bekannten Persönlichkeiten aus Småland benannt waren.
Die Wilhelm Tham kam 1914 durch Fusion mit Ångbåts Aktiebolaget Jönköping-Stockholm in Besitz der Reederei. Damals wurde sie auch ausgebaut. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Wilhelm Tham 1961 bei Falkenbergs Werft. Unter anderem wurde der Deckaufbau an den Masten umgesetzt, der auf dem Dach des Steuerhauses platziert wurde. Dadurch konnte die Zahl der Kabinen verdoppelt werden. 1965 wich der Dampfkessel dem Dieselbetrieb.
Fakten
Kabinen:
Hauptdeck / Main deck 13
Zwischendeck / Shelter deck 6
Brückendeck / Bridge deck 6
Bootsdaten:
Baujahr: 1912
Registr.-Nr.: 5359
Signalbuchstaben: SHIG
Werft: Motala
Fahrt: 10 Knoten
Maschine: 460 PS
Bruttotonnen: 268
Länge: 31,53 m
Breite: 6,73 m
Tiefgang: 2,72 m
Anzahl Kabinen: 25
Behindertengerecht: Nein
Sehenswürdigkeiten während der Kreuzfahrt
Kanalmuseum von Trollhätte
In Trollhättan besuchen Sie das Kanalmuseum von Trollhätte, wo die Geschichte des Trollhätte-Kanals in Wort und Bild präsentiert wird. Das Museum befindet sich in einer alten Anlage von 1893. Während einer Wanderung durch eine traumhafte Natur haben Sie die Möglichkeit, die alte Schleusentreppe und die modernen Schleusen zu sehen, die das Fahrzeug bis auf 88 m anheben.

Schloss Läckö
auf einer Landzunge im Vänernsee liegt die alte Bischofsburg Schloss Läckö, die 1298 erbaut wurde. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Schloss im barocken Stil umgebaut. Nachdem es 150 Jahre leer gestanden hat, erfährt es jetzt eine Renaissance mit einem reichhaltigen Kulturleben. Es wird hart gearbeitet, um das Schloss wieder in seinem vormaligen Glanz erstrahlen zu lassen.

Vadstena - Ort der heiligen Birgitta
Der Ort bildete sich im 13. Jahrhundert um das Kloster Vadstena. Die Klosterkirche wurde gemäß den Anweisungen der heiligen Birgitta erbaut und 1430 eingeweiht. 1540 wurde das neue Schloss von König Gustav Vasa erbaut. Vadstena ist ein idyllischer Ort mit Kopfsteinpflastern und vielen Holzhäusern, die wunderschön am Strand des Vätternsees liegen.

Schleusen von Berg, eine Wassertreppe
Insgesamt 11 Schleusen senken das Boot langsam und würdevoll hinunter in den See Roxen. Mit dem Boot die Schleusentreppen zu durchfahren ist ein einzigartiges Erlebnis, aber diejenigen, die die Strecke lieber zu Fuß erkunden, einen Ausflug zum Kloster Vreta machen oder ein Bad im See Roxen nehmen wollen, haben auch dafür genügend Zeit.
Festung Stegeborg
Die Festung wurde bereits im 12. Jahrhundert erwähnt und fungierte mehrere hundert Jahre als wichtige Verteidigungsanlage zur Kontrolle der Einreisenden nach Söderköping. Sie ist im Wasser von einzigartigen Pfahlbauten aus der Wikingerzeit umgeben. Hier nehmen Sie an einer interessanten Führung durch Schlossruine und Kräutergarten teil.
Die Wikingerstadt Birka in Björkö
Schwedens erste Stadt Birka wuchs Stück um Stück. Vor über 1000 Jahren wurde sie als Wohnungs- und Handelsplatz übergeben, nachdem hier bereits seit über 250 Jahren Menschen siedelten. Heute steht Birka als Weltkulturerbe auf der UNESCO-Liste.
Wissenswertes über den Göta Kanal
Beeindruckend:
Der Kanal verknüpft künstliche und natürliche Wasserwege miteinander, verbindet das Kattegatt an der Westküste Schwedens mit der Ostsee an der Ostküste Schwedens, nutzt den rund 90 KM langen Götaälv, macht sich acht kleine und große Seen zu eigen und überwindet den 92 Meter Höhenunterschied zwischen Kattegatt und Ostsee mit 66 Schleusen, davon allein 65 im 190 KM künstlichen Götakanal. Die 66. Schleuse ist in Vänersborg. 50 Brücken führen über den Kanal und zwei Aquädukte werden genutzt, um den historischen Kanalschiffen die Reise durch den Süden Schwedens zu ermöglichen.
Verlauf:
Der eigentliche Kanal reicht von Sjötorp bis Mem, insgesamt 190 KM.
Von Sjötorp aus wurde der Vänernsee als natürlicher Wasserweg mit eingebunden und am südlichsten Ende des Sees, bei Vänersborg, wird der Götatälv (Göta Fluß) als Wasserstraße genutzt, die in Göteborg in das Kattegat, einem Teil der Ostsee, mündet.
In Mem mündet der künstliche Kanal in einen Ostseefjord und eröffnete somit dem Handel im 19. Jahrhundert sehr viele Möglichkeiten.
Bauzeit:
Vom Mai 1810 bis zum 26. September 1832
In dieser Zeit mussten 58.000 Soldaten 300.000 Kubikmeter Steine und Erde abtragen, um den drei Meter tiefen und rund 14 Meter breiten Kanal zu realisieren.
Bauherr:
Graf Baltzar von Platen wurde am 29.05.1766 auf der Insel Rügen, in Dornhof bei Schaprode (von 1648 bis 1815 zu Schweden gehörend), als Sohn des schwedischen Offiziers Phillip Julius Bernhard von Platen und der deutschen Regina Juliane von Ysedom geboren. Er starb am 06.12.1829, rund drei Jahre vor der Fertigstellung des Götakanals, in Christina, Norwegen. Mit 14 Jahren fuhr er bereits als Fähnrich auf einem Handelsschiff, wurde als Seeoffizier im Russisch-Schwedischem Krieg gefangen genommen und wechselte 1800 von der Flotte in die Politik.
1814 war er Generalgouverneur von Holstein, Schleswig und Jütland und konnte sich aufgrund seiner Nähe zum schwedischen Königshaus seine Ämter zeitweise ruhen lassen, um sich seiner großen Leidenschaft, dem Kanalbau, zu widmen. Als Mitglied der Direktion des Trollhätte Kanals konnte er seinen ehrgeizigen Plan, den Vänernsee mit der Ostsee zu verbinden, voran treiben.
Ein wesentliches Argument zur Durchsetzung seiner Ziele und zur Beschaffung der finanziellen Mittel war die Einsparung von rund 800 KM gegenüber der Seeverbindung von Göteborg bis Stockholm.
Der Göta Kanal, wie der Trollhätte Kanal schließlich benannt wurde, konnte nach heftigen Diskussionen im schwedischen Reichstag, gebaut werden.
- Bordsprache: Schwedisch, Englisch, Deutsch
- Deutschsprachige Reiseleitung an Bord
- Zahlungsmittel an Bord: Schwedische Kronen und gängige Kreditkarten